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Supply Chain
Digitalisierung

Digitalisierung der Supply Chain – alles perfekt integriert: Wie Unternehmen durch intelligente Vernetzung zum digitalen Champion werden: Amazon & Co. machen es vor, besser, schneller, mehr Sortiment und oft sogar billiger durch eine komplett vernetzte Supply Chain!

Planung, Forcasting, Lieferanten, Dienstleister, Kunden, Einkauf, Bestände, Nachschub...alle & alles integriert in einem digitalen Datenstrom. Perfekt planbar, transparent, mit größtmöglicher Geschwindigkeit und Flexibilität, das ist das Ziel der Supply-Chain-Digitalisierung!

Was aber muss man tun? Wie macht man aus herkömmlichen Excel-Tabellen, Access-und SQL-Datenbanken eine vernetzte Datenwelt? Machen Sie mit uns eine spannende Reise in die schöne neue Welt der perfekten Digitalisierung!

1/6Wie wird man digitaler Champion?
Digitalisierung und Integration!

Warum schafft es Amazon als größtes Versandhaus der Welt so viel mehr Sortiment als alle anderen Anbieter zu managen? Wieso ist Amazon so schnell? Weil Amazon alle Partner und Lieferanten perfekt integriert hat! Weil Amazon aufgrund der Daten schon weiß, was man bestellt, bevor man sich entschieden hat. Weil die Langerstandorte perfekt gewählt sind, weil die Netzwerkplanung optimiert ist, und weil die Planungsalgorithmen, die Bestände perfektionieren! Komplette Digitalisierung ist das Zauberwort!

Aber es gibt außer Amazon auch andere Anbieter, die ihre Supply Chain digitalisiert haben, und damit besser, schneller, kostengünstiger sind als der Wettbewerb. Denn diese digitalen Champions haben erkannt: Der Erfolg vieler Produkte basiert nicht mehr nur auf dem Produkt selbst! Geschwindigkeit bei der Ersatzteilversorgung, kleine Losgrößen, attraktive Preise etc. sind mindestens genauso wichtige Erfolgsfaktoren.

Wolfgang Schürholz, Supply Chain Experte

Der iHub war ein starker Auftakt für Nokia Networks auf dem Weg zur kompletten Digitalisierung!

Wolfgang Schürholz, Supply Chain Experte, Sieger Wirtschaftswoche "Best of Consulting" mit dem Projekt iHUb

Die Entscheidungskriterien der Käufer bzw. die Erfolgsfaktoren des Produktes und Unternehmens gilt es zunächst zu identifizieren bzw. zu definieren, und dann durch intelligente Verknüpfung der Daten entlang der kompletten Supply Chain von der Produktentwicklung, über den Rohstoffeinkauf bis hin zum Point-of-Sale zu optimieren. Warum? Ist ein Ersatzteil am Röntgengerät defekt, kann ein Krankenhaus nicht tagelang warten, und alle Operationen absagen, sondern braucht ein Ersatzteil innerhalb weniger Stunden. Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit sind hier die Schlüsselfaktoren des Erfolges!

Steht eine Landmaschine wegen eines Defektes genau am Tag der Ernte plötzlich still und beginnt kurz darauf der starke Sommerregen, ist nicht nur die Ernte Vergangenheit. Der Kunde wird sich einen Händler suchen, der mit modernem Bestellwesen und perfekt digitalisierter Supply Chain das Ersatzteil innerhalb weniger Stunden beschaffen und einbauen kann.

Dies wiederum funktioniert nur bei perfektem Ablauf durch die gesamte Prozesskette: Intelligentem Bestandmanagement, professionellem S&OP und optimalem Zusammenspiel aus Forecasting, Beschaffung und der optimierten Nutzung der Produktion. Fertigung und Lieferung erfolgen "On Demand" - auf den Punkt - immer genau dann, wenn die Ware benötigt wird. Die Partner und Lieferanten werden ebenso wie die Kunden vollständig integriert in eine durchgängige Prozesskette, mit dem Ziel, den Informationsfluss zu beschleunigen und maximale Steuerungsmöglichkeiten zu schaffen. Die notwendigen Transportwege werden zu zusätzlichen Lagerorten, mobil und flexibel, und das System verfolgt genau, wo auf der Strecke sich welche Ware befindet.

Supply Chain Management Order Pick Time

Digitalisierung und perfekte Integration bieten hier großartige Möglichkeiten! Identifikationstechnologien und Informationssysteme schaffen Transparenz über die Bestände und helfen dabei, die riesigen Mengen an Informationen zu verarbeiten und zum erforderlichen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen zu treffen!

Aber: Wie und wo bündelt man diese Daten? In einem Supply Chain Cockpit, einem Control-Tower oder in einem iHub, für den Barkawi in einem Wettbewerb der Wirtschaftswoche im Jahr 2014 ausgezeichnet wurde!

2/6Supply-Chain-Cockpit,
Control-Tower, iHub

Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) wollte seinen Kunden – den Mobilfunkbetreibern – noch besseren Service bieten. Ziel war es die Verfügbarkeit von Komponenten zu erhöhen und zugleich die Lagerbestände zu reduzieren. Barkawi führte einen "iHub" ein, in dem die Planung, Bedarfsvorschauen, Bestellungen der Produktionsstätten sowie sämtliche Lieferprozesse digitalisiert gebündelt werden. Das Projekt war für alle Beteiligten ein großer Erfolg, Barkawi wurde dafür ausgezeichnet von der Wirtschaftswoche im Wettbewerb "Best of Consultants".

In unzähligen anderen Projekten setze Barkawi das Supply Chain Cockpit ein, eine innovative selbstentwickelte Software-Plattform. Ein modularer Aufbau ermöglicht Geschwindigkeit und Individualität bei der Implementierung, Open-Source-Systeme wie Apache gestalten den Aufbau kostengünstig. Mit Qlikview, dem besten Anbieter für Großdatenauswertungen, haben wir einen perfekten Partner gefunden für die Performance des Supply Chain Cockpits. Dieses beinhaltet zudem modernste Bausteine der Datenbank-Technologie zur Daten-Integration, damit alle Zahlen, Daten, Fakten eine Heimat finden.

Doch über iHub und Supply Chain Cockpit, kann man noch einen Schritt hinaus gehen und einen "War-Room" schaffen, bei dem selbst die NASA blass wird! Bei einem großen internationalen Anbieter von Mobiltelefonen wurde von uns ein Control-Tower eingeführt: In einem Raum laufen alle entscheidenden Daten zusammen, kurze Entscheidungswege minimieren Reaktionszeiten, alle Daten des Supply Chain Cockpits laufen hier zusammen. Systeme wie Kinaxis bilden die Basis, "What-If"-Simulations- Tools ermöglichen die Supply Chain vorausschauend zu steuern: Welche Abweichungen in Ihrer Supply Chain sind kritisch, und welche Partner-Schnittstellen sind so wichtig, dass sie permanent überwacht werden sollten? Was sind die Handlungsalternativen? Wie schnell sind die Reaktionszeiten?

Fragen wie diese und viele mehr setzen die digitalen Champions in System um: Die Firma AIRBUS beispielsweise betreibt mit ihrem modernen, digitalen Customer Support Center einen Control Tower, und bringt damit einen defekten A380 in "no time" wieder in die Luft.

Digitalisierung mit dem Supply Chain Control Tower

Entscheidend bei iHub, Supply Chain Cockpit und Control Tower ist die große Datenmenge auf die richtigen Parameter zu reduzieren. Ziel muss es sein, durch "Right-Sizing" aus einer nicht Fülle von Daten die richtigen KPIs für eine effektive Steuerung der Supply Chain herauszufiltern, aussagefähige Ratios zu bilden, welche die Performance der Supply Chain ehrlich und zuverlässig abbilden. Wichtige Indikatoren für Unternehmen sind beispielsweise Service Level/Fill Rate, Available-to-Promise (ATP), Turn Around Time (TAT), Order to Cash, On Time Delivery (OTD/OTDR/OTDC) etc. Diese Kennzahlen und noch viele mehr zu optimieren, darin sind wir Experten!

3/6Partner-Eco-System,
Connectivity & Collaboration:

Moderne Unternehmen mit einem intelligenten Logistik- und Supply Chain Management verknüpfen nicht nur alle einzelnen Prozess-Schritte miteinander, sondern arbeiten mit ihren komplett integrierten Dienstleistern im Zuge der "Collaboration" eng zusammen. Hier verschwinden die Grenzen zwischen Unternehmen, Lieferanten, Dienstleistern etc., wenn beispielsweise der Dienstleister das Lager betreibt, und dem Kunden die Ersatzteile ins Regal stellt, sobald ein Teil abverkauft wurde.

Das passiert aber nicht nur Prozess-seitig, sondern auch bei den Daten: In Unternehmen mit moderner Logistik und professionellem Supply Chain Management werden Daten zunehmend "gepoolt" und alle Beteiligten untereinander vernetzt - mittlerweile vielfach in der "Cloud", sodass der Lieferant z. B. die Abverkäufe sieht und sofort "just in time" nachliefern kann.

Der ebenfalls angebundene Transport-Dienstleister steht parallel in den Startlöchern, denn auch er sieht, wann und wo Ware gefordert ist. Alle ziehen an einem Strang und haben das selbe Ziel: Die perfekte Logistik, denn der Wettbewerb ist hart!

Aufbau und Anbindung eines "Partner Eco-Systems", "Connectivity" und Collaboration sind wichtige Begriffe, die das moderne Supply-Chain-Universum beschreiben.

Im Logistik- und Supply Chain-Management dreht sich vieles um die richtigen Mengen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintreffen bzw. vorhanden sein sollen. Der "richtige" Bestand steht also als entscheidende Größe am Anfang einer Kette von Aktionen.

Vendor Managed Inventory bzw. -Replenishment und "Inventory health" spielen hier eine ganz entscheidende Rolle. Schon lange betreiben moderne Unternehmen die Bestandshaltung mit voll integrierten Partnern - schneller, kostengünstiger und damit besser, als sie es allein könnten!

Mit smarten Konzepten, wie Merge-in-Transit, Crossdocking, Hub & Spoke, PUDO, FSL u.v.m werden in digitalisierten Unternehmen Bestände, Material und Waren entlang der Supply Chain digital erfasst und begleitet. Alle Partner sind angebunden und in einem großen Datenstrom komplett integriert: Connectivity sichert die datenseitige Integration, Collaboration, das lückenlose Zusammenspiel aller Prozessbeteiligten Unternehmen, Partner, Dienstleister und mehr! Beides zusammen macht die Digitalisierung perfekt!

Connectivity & Collaboration bei der Digitalisierung

4/6Predictive Maintenance:
Verhindert Stillstand bevor etwas stillsteht

Stillstandzeiten von Anlagen und Maschinen werden immer teurer und immer weniger akzeptiert. Ersatzteile sofort und überall, das ist zunehmend Kundenerwartung: Stünde eine High-Tech-Landmaschine für 480.000 € wegen eines Defektes genau am Tag der Ernte still und begänne kurz darauf der starke Sommerregen, wäre nicht nur die Ernte hinüber. Händler mit modernem Bestellwesen und perfekt digitalisierter Supply Chain, die das Ersatzteil innerhalb weniger Stunden beschaffen und einbauen könne, haben ganz klar die Nase vorn!


Und das Innenleben digitalisierter Produkte geht schon längst noch einen Schritt weiter: Sensoren in vielen teuren Geräten erkennen den sich anbahnenden Defekt schon im Vorfeld und schlagen Alarm, bevor es wirklich zum Stillstand kommt - Digitalisierung ermöglicht sogenannte "prediktive Maintanance"! Denn: Stillstand ist nicht nur Maschinen-seitig teuer! Es wird noch teurer, wenn der Stillstand eines Gerätes einen Produktions-Stopp zur Folge hat.

Viele innovative Unternehmen setzen deshalb schon seit einiger Zeit auf Predictive-Maintenance: Thyssen Krupp Elevators beispielsweise bietet mit seinem System "MAX - Predictive Elevator Maintenance" viel mehr als nur Remote-Monitoring von Fahrstühlen. Die Digitalisierung verhindert Stillstand bevor die Fahrstuhlsysteme stillstehen bzw. der Schaden überhaupt entsteht, ein enormer Zuwachs an Service-Qualität! Wie geht das?

Unzählige vernetzte Sensoren liefern permanent Daten über die Lebensdauer des Fahrstuhl-Systems und seiner Komponenten, mit dem Ziel maximale Verfügbarkeit und Sicherheit zu garantieren. Die Analysen des Zustandes eines Aufzugsystems, der Restlaufzeit von Ersatzteilen etc. erfolgen in Echtzeit und versorgen die Service-Mannschaft ununterbrochen mit Informationen darüber, welche Aktion als nächstes gefordert sein wird, und zwar bevor der Schadensfall eintritt, vorhersagend und präventiv!

Aber nicht nur Sensoren, sondern auch perfektes Forecasting mit mathematisch optimierten Prognosemodellen ermöglichen punktgenaue Vorhersagen, beispielsweise ganz konkret welche Ersatzteile heute vom Kunden benötigt werde: So finden 700 Händler eines Landmaschinen-Weltmarkt-Führeres schon morgens in ihrem „Amazon Warenkorb“ die Ersatzteile vor, die zu 100% an diesem Tag kaputt gehen und bestellt werden.

Wir wissen das schon im Voraus! Zauberei? Nein, aber smarte Prognose-Modelle, in Kombination mit Big Data, viel cleverer Mathematik, Wetterbericht & Co.

So sinken die Bestände, Ladenhüter, die im Regal verstauben gehören der Vergangenheit an, das gebundene Kapital wird frei für sinnvolle Dinge und im Lager liegt endlich der "richtige Bestand"!

Der messbare Erfolg: Bei unseren Landmaschinen-Händlern sind 20% weniger Kapital gebunden und die Anzahl der Maschinen, die auf Teile warten, hat sich halbiert. Und nicht nur das: Zusätzlich zum besseren Service bei geringeren Kosten melden die Händler einen Umsatzanstieg im Ersatzteilgeschäft von 8%!

Predictive Maintenance durch unsere innovative Cloud-Plattform ClearOps macht's möglich!

5/6 Digitalisierung der Supply Chain:
Wie geht man konkret vor?

Die Supply Chain der meisten Unternehmen ist heute weitaus komplexer als in der Vergangenheit. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig, an erster Stelle ist jedoch das Setzen von Standards durch digitale Champions zu nennen. Wenn Same-Day-Delivery beim Wettbewerb Standard ist, muss sich das Wettbewerbsumfeld daran anpassen, sonst ist es bald kein ernstzunehmender Wettbewerb mehr! Der Markt hat sich in sehr vielen Bereichen vom Push- zum Pull-Markt gewandelt, daran passen sich Unternehmen mit einer starken Supply Chain an.

Die Digitalisierung entlang der gesamten Lieferkette ist nun der nächste Schritt: In einer modernen, leistungsstarken Supply Chain sind unzählige Partner, Lieferanten und Datenquellen integriert, also angebunden und zu mangen: Vom Rohstoffeinkauf bis zum Point-of-Sale! Das "Partner-Eco-System" umfasst 3PL-, 4PL-Dienstleister, Dealer-Managed-Inventory, Bestandsmanagement, die Abverkaufs-Daten, Planung & Forecasting, Daten des Predictive Maintenance und vieles mehr. Das lässt sich nicht mehr mit einer Excel-Tabellen-Infrastruktur bewerkstelligen!

Die schlechte Nachricht: Es gibt keine End-to-End-Komplettlösung, die man auf einen Rutsch installiert und fertig ist die Digitalisierung! Digitale Transformation bedeutet eine umfassende, sukzessive, schrittweise Veränderung: Prozessketten und ihre Daten, die das gesamte Handlungsspektrum eines OEM umfassen, müssen komplett miteinander verzahnt und digital abgebildet werden - und das weit über die Grenzen des Unternehmens hinaus, denn die oben genannten externe Partner sind Bestandteil dieser Daten-Integration!

Die gute Nachricht: Der Einsatz neuer Technologien, Software und Systeme wie Kinaxis, e2open, Servicemax, PTC, FIELDFORCE, SAP, Synchron u.ä. sowie deren Verknüpfung mit bestehenden Systeme führt zu effizienteren Prozessen und einem Mehr an relevanten Information! Die Daten-Integration und Digitalisierung entlang der Supply Chain ermöglicht:

  • Kosten und Risiken zu reduzieren,
  • optimale Transparenz über die komplette Supply Chain zu schaffen,
  • Kapazitäten und Warenflüsse gemäß dem zu erwartendem Bedarf perfekt zu planen,
  • größtmögliche Geschwindigkeit und Flexibilität sicherzustellen,
  • maximale Freiheiten bei minimaler Komplexität

 

Die folgenden Top-6-Schritte haben sich in Digitalisierungs-Projekten immer wieder als erfolgreich erwiesen:

1. Identifikation Erfolgsfaktoren: Was macht den Erfolg des Unternehmens aus?
Identifikation und Definition der Erfolgsfaktoren eines Unternehmens wie beispielsweise Geschwindigkeit, Lieferfähigkeit, extreme Sortimentsvielfalt, Preis oder Kostenführerschaft o.ä. gilt es vorab klar zu definieren.

2. Kundensegmentierung und -priorisierung: Wer und wann?
Segmentierung der Kunden in einer ABC-Analyse liefert die Entscheidungsgrundlage für die Priorisierung der zeitlichen Reihenfolge der digitalen Anbindung. Oft werden A-Kunden in einem ersten Schritt integriert, da hier mit einigen wenigen ein Großteil des Umsatzes gemacht wird, nicht aber der "long-tail" von C-Kunden!

3. Kalkulation Business-Case für A-Kunden: Wer und wie sinnvoll?
Analyse der Kosten und Machbarkeit für exemplarische A-Kunden zur Kalkulation des Gesamtaufwandes vor dem Hintergrund des Gesamt-Nutzens, Cost-Benefit-Analyse, Machbarkeit etc.

4. Entwicklung Road-Map: Was und wie schnell?
Erstellung Umsetzungsplan, d.h. "Road-Map" der Abarbeitung digitaler Schritte je nach zeitlicher, finanzieller und organisatorischer Machbarkeit im Unternehmen. Die komplette Digitalisierung in einem riesigen Entwicklungssprung ist oft weder machbar noch sinnvoll, die schrittweise Digitalisierung ist in der Regel realistischer, kostengünstiger und besser!

5. Selektion Software: Welche IT-Anbieter passen?

Definition Anforderungskatalog, Bewertung und Selektion eines Software-Produktes bzw. -Anbieters, der softwareseitig die Anforderungen der Erfolgsfaktoren erfüllen kann, z.B. perfektes Bestandsmanagment für komplexe Sortimentsvielfalt o.ä.

6. Implementierung: Wer setzt tatsächlich um?
Für die Implementierung der Software, der Schnittstellenanbindung der vorher definierten Kunden, Lieferanten, Partner etc. bietet Barkawi Management Consultants ein spezialisiertes Team aus Software-Experten, die diesen Prozess schon unzählige Male erfolgreich begleitet haben. Barkawi arbeit mit den weltweit besten Anbietern zusammen:

Barkawi Partner-Übersicht

Digitalisierung der Supply Chain – alles perfekt integriert! Wie Unternehmen durch intelligente Vernetzung zum digitalen Champion werden. Machen Sie mit uns eine spannende Reise in die schöne neue Welt der perfekten Digitalisierung!

Das lesen Sie in unserem kostenlosen neuen E-Book "Good-bye Excel Chaos!"

Publikation: Good-bye-Excel-Chaos!

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Kinaxis and Barkawi Strengthen Strategic Partnership!

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6/6Digitale
Businessmodelle

Wir Menschen nehmen unsere Umwelt mit unseren Sinnesorganen wahr, Maschinen erfassen ihre Umgebung mit Sensoren. Kontinuierlich nimmt die Maschine Signale auf und schickt sie über das Netzwerk an die Steuerung, die Zentrale, den digitalen Control Tower o.ä. In modernen Maschinen befinden sich mehr und mehr Sensoren und erfassen immer mehr Daten unterschiedlicher Art. Mehr Sensoren bedeuten mehr Daten – und diese eröffnen ganz neue Optionen. Und nicht nur das: Durch den Siegeszug der Sensortechnik rücken Hersteller wieder sehr viel näher an ihre Endkunden.

Lange Zeit verkauften Hersteller beispielsweise eine große Druckmaschine und damit war der Kontakt zum Endkunden vielfach beendet. Selbst im Schadensfall betreuten unabhängige Reparateure die Druckerei oft am Hersteller vorbei, ohne dass der Hersteller involviert war. Im schlimmsten Falle kannte der Hersteller noch nicht mal seine ‘Installed Base‘, von nennenswerten Umsätzen im After-Sales-Geschäft, ‘Service-as-Service‘, ‘Predictive Mainenance‘ & Co. hatte man seinerzeit ohnehin noch nichts gehört.

Digitalisierung eröffnet Herstellern durch die Nähe zum Kunden ganz neue Optionen, da Hersteller und Maschine bzw. Hardware digital miteinander verbunden sind und permanent Daten austauschen. Dazu gehören Informationen über Laufzeiten, Performance, Auslastung, aber auch über Stillstand-Risiken oder tatsächliche Defekte. Mit all diesen Daten können innovative Hersteller, die ihren After-Sales-Service als integralen Produktbestandteil sehen und diesen nicht dem Wettbewerb überlassen wollen, ein margenstarkes, zukunftsorientiertes Business machen. Was heißt das konkret?

Pic: Barkawi Oliver Bendig

Früher galt ‚Data supports the product.‘ Das Motto moderner After-Sales-Champions lautet heute ‚Data is the product!‘. Service-as-a-Service, darin liegt die margenstarke Zukunft des After Sales!

Oliver Bendig, Partner Barkawi Management Consultants, After-Sales-Experte

In der Vergangenheit kaufte ein Kunde üblicherweise die Druckmaschine, die er nutzen wollte. Heute bietet nicht nur ein großer deutscher Druckmaschinenhersteller ein komplett anderes Businessmodell an: Die Kunden dieses Herstellers zahlen heute pro Seite. Statt eine komplette Maschine zu besitzen, bezahlen Kunden heute Performance, also genau die Leistung, die sie benötigen.

Der Verpackungsmaschinen-Hersteller Bobst liefert seine Maschinen inclusive einer innovativen ‘Augmented-Reality-Service-Brille‘ aus. Der Kunde kauft auch hier wieder keine Maschine, sondern sehr viel kostengünstigere Maschinenlaufzeit. Inkludiert ist – vergleichbar mit einer Mitgliedschaft beim ADAC, der einem im Schadensfall umgehend Mobilität garantiert – ein ebenfalls sehr preiswert kalkuliertes Reparatur-Abo: Service-Techniker stehen rund um die Uhr 24/7, an jedem Ort der Welt ‘remote‘ zur Verfügung und helfen dem Kunden via Augmented-Reality-Brille in Echtzeit!

Die Risikobereitschft der Hersteller, Laufzeit-Garantien, Performance-Zusagen o.ä. abzugeben, steigt mit den digitalen Möglichkeiten, denn nun hat der Hersteller ‘seine‘ Maschinen im Griff und kennt alle Zahlen, Daten und Fakten, er kann rechtzeitig und vorausschauend agieren und beispielsweise seinen eigenen, hochqualifizierten After-Sales-Service einsetzen.

So hat der Hersteller die Sicherheit, dass die Maschinen bestens gewartet und betreut werden, das Risiko externer Multi-Vendor-Reparateure mit No-Name-Ersatzteilen entfällt. So klappt’s auch mit der Performance-Garantie!

Pic: Augmented Reality


Neue Business-Modelle, die durch Digitalisierung von Maschinen und Anlagen möglich werden, weisen vielfach beispielsweise die folgenden Eckdaten auf:

  • Pay per use: Der Kunde zahlt die Leistungseinheiten, zahlt also ‘Pay per use‘, kauft aber nicht mehr zwingend die Maschine

  • Predictive Maintenance: Eine Performance-Garantie sichert dem Kunden eine 100% Auslastung zu, denn drohende Defekte werden durch Detektoren und Sensortechnik frühzeitig erkannt, bevor es zum Stillstand kommt.

  • Kostensenkung durch Utilization-Optimierung: Datenaustausch ermöglich dem Hersteller, die Maschinen seiner ‘Installed Base‘ optimal auszulasten. Anstatt dass eine teure Druckmaschine stillsteht, vermittelt eine internetbasierte Service-Plattform anderen Kunden diese Kapazität. An den Kostenvorteilen dieser intelligenten Lösung partizipieren alle Beteiligten!

  • Neue After-Sales-Konzepte: Service-Techniker stehen rund um die Uhr 24/7, an jedem Ort der Welt ‘remote‘ zur Verfügung und helfen dem Kunden via Augmented-Reality-Brille in Echtzeit!

  • Opex statt Capex: Neue Geschäftsmodelle durch Service-as-a-Service sind zunehmend transaktionsbasiert statt pauschal und rechnen fair, kostengünstig und ‘per use‘ ab. Damit wandeln sich auch ‘CAPEX‘ in Richtung ‘OPEX‘: Der englische Begriff Capex steht als Abkürzung für ‘Capital Expenditure‘, was übersetzt in etwa Investitionsausgaben heißt. Als Capex werden Investitionen eines Unternehmens bezeichnet, die bei der Anschaffung von Maschinen, Anlagen etc. entstehen. Die laufenden Betriebsausgaben, welche im operativen Geschäftsbetrieb ‘verbraucht‘ werden, bezeichnet man als Operational Expenditure (Opex).

Übrigens: Es erfreut nicht nur das das Herz eines jeden CFO, wenn aus den hohen, vielfach fixen ‘Capex‘ minderausgelasteter Maschinenparks niedrige, flexible ‘Opex‘ werden, die endlich dem tatsächlichen Bedarf entsprechen!

Fazit: Neue Businessmodelle, die durch ‘Big Data‘, Digitalisierung, vernetzte Daten sowie durch Collaboration und Connectivity möglich werden, bringen enorme Möglichkeiten mit sich! Lassen Sie uns darüber reden, welche Herausforderungen Ihrer anspruchsvollen Supply Chain sich mit unserer Digitalisierungs-Kompetenz schnell in messbare Erfolge umwandeln lassen! Ein spannendes Beispiel? Das lesen Sie hier!

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