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Nachhaltige Logistik

Ob Reduzierung der Schadstoffemissionen oder steigende Ölpreise: Die Logistik ...

Dabei richtet sich das Buch nicht nur an Logistiker, sondern Verkehrswissenschaftler, Politiker und generell an alle, die sich um das Thema "Nachhaltigkeit" kümmern. Jetzt ist es in der zweiten Auflage erschienen - aktualisiert, verbessert und erweitert.

Ausgehend von neuen Zielvorgaben der Politik und Ölpreiserhöhungen werden sich Logistik und Supply Chain Management den geänderten Rahmenbedingungen anpassen müssen. Instrumentarien wie Mautgebühren und knapp gehaltene Emissionszertifikate werden zu einer Verteuerung der Transportkosten führen, während der Güterverkehr mit einer immer stärker überlasteten Verkehrsinfrastruktur zu kämpfen hat und an Produktivität verliert.

Logistik wird sich neu erfinden müssen
Vor diesem Hintergrund wird die Logistik einen erheblichen eigenen Beitrag zur Erhaltung der Mobilität und der Umwelt leisten und sich dabei in Teilen selbst neu erfinden müssen. Ausgehend von einer Beschreibung der zukünftigen Rahmenbedingungen entwickeln die Autoren in diesem Buch Anpassungsstrategien, die einen weniger schadstoffintensiven Warenaustausch ermöglichen und dazu beitragen können, die Mobilität als Voraussetzung jeder arbeitsteiligen Wirtschaft zu erhalten. Dabei geraten nicht nur logistische Prozess- und Netzwerkarchitekturen auf den Prüfstand, sondern auch die übergeordneten Marketingstrategien und Geschäftsmodelle, aus deren Anforderungen die moderne Logistik hervorgegangen ist.

"In den vergangenen 20 Jahren haben wir die Prognostizierbarkeit von Bedarfen zerstört", sagt Prof. Wolf-Rüdiger Bretzke. "Die Ursache dafür liegt vor allem in einer völlig übertriebenen Produktvielfalt sowie der extremen Zeitkompression." Ein Indikator dafür ist das umweltschädliche, riesige Wachstum des Expressfrachtmarktes.

Leerfahrten vermeiden
"Ein 24-Stunden-Service ist nicht nachhaltig. Wenn ich dem Spediteur nur einen Tag mehr gebe, kann er Nachfragespitzen später in Täler versenken" so Bretzke. „Wenn Unternehmen weniger Produktvarianten anbieten würden und gleichzeitig wohl dosierte Pufferbestände hielten, ließen sich viele Leerfahrten und Transporte insgesamt vermeiden“ weiß Co-Autor Karim Barkawi. "Außerdem werden die internationalisierten Produktionsnetze wieder kleinräumiger. Eine 'globale Lokalisierung' steht bevor", so Barkawi weiter.

Aufgrund der umfassenden Betrachtung des Themas und der Fülle an Lösungsansätzen wendet sich dieses Buch nicht nur an Logistiker und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, sondern auch an Verkehrswissenschaftler, Politiker und generell an alle Experten, die sich auf anderen Teilgebieten um das Thema Nachhaltigkeit kümmern.

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Oliver Bendig
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