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Barkawi: In einer komplexen Welt schaffen wir Transparenz.

Supply Chain
Management

Als Unternehmensberatung sind wir spezialisiert auf Supply Chain Management: Das Zusammenspiel in einer Lieferkette wird immer komplexer und umspannt nicht selten den gesamten Erdball. Wir als Consulting Company helfen Ihnen, Transparenz in das weitverzweigte Geschehen Ihrer Supply Chain zu bringen: Mit einem klaren Blick auf Entscheidungen über Standorte, Lieferanten und das richtige IT-System bis zu Prognosen über Liefermengen und die Einsatzplanung von Mitarbeitern. Perfektes SCM!

1/6 Planung und Prognose
in der Supply Chain

Ein typisches Problem im Unternehmensalltag: Ein Neukunde in Nordamerika bestellt zweihunderttausend zusätzliche Einheiten, ein Riesenerfolg – aber ein ziemlich überraschender zusätzlicher Bedarf. Deshalb sind wichtige Einzelkomponenten leider nicht verfügbar und können auch nicht auf die Schnelle bestellt werden. Was ist ärgerlicher, als nicht liefern zu können? Der Produktionsleiter steht hier also einer ziemlichen Herausforderung gegenüber. Zudem wird plötzlich ein Neu-Produkt-Anlauf vorgezogen: Die Anlaufkurve muss sich Produktion erst vom Vertrieb beschaffen. Als wäre das nicht schon kompliziert genug, bringen die schwankenden Lead-Times sorgfältig geplante Herstellungsprozesse durcheinander. Hier schafft intelligentes Supply Chain Management Abhilfe!

Lieferengpässe vermeiden

Kaum eine Aufgabe ist so komplex wie die des Sales & Operations Planning, auch S&OP genannt! Wir analysieren Ihren S&OP-Prozess und fragen: Was muss mit welcher Qualität geplant werden? Wer liefert Daten und die Entscheidungsvorlagen, etwa für den Bestandsaufbau zur Überbrückung der Urlaubszeit? Gibt es klar definierte Entscheidungskompetenzen? Und wie werden Entscheidungen zuverlässig umgesetzt? Gemeinsam mit Ihnen finden wir Antworten auf diese und viele weitere relevante Fragen entlang der Supply Chain

Flexibel und genau

Das Orchestrieren zwischen dem richtigen Maß an Flexibilität in der Supply Chain, den vertrieblichen Aktivitäten und der richtigen Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen im S&OP-Prozess getroffen werden, sehen wir als die zentrale Herausforderung. In Workshops mit den Funktionsspezialisten definieren wir die optimale Prognose-Genauigkeit. Wir stellen sicher, dass die Supply-Planung alle Möglichkeiten kostenorientiert ausschöpft, um dem Vertrieb die geforderten Mengen bereitzustellen. Wir finden heraus, ob die Flexibilitäts-Bandbreite der Herstellung erhöht oder verringert werden sollte. Und wir scheuen uns auch nicht, Dinge grundsätzlich in Frage zu stellen – beispielsweise Lead-Times. Damit Sie Ihre Ziele erreichen: Profitabilität und Wachstum. Denn nur so ergibt das Zusammenspiel einzelner Instrumente Ihres S&OP-Prozesses ein harmonisches Miteinander als Orchester – und eine perfekt funktionierende Supply Chain!

Bessere Planbarkeit bei einem Hersteller von Forstwirtschaftsgeräten

Die Wertschöpfungskette eines Herstellers von Geräten für die Forstwirtschaft ist bereits hochkomplex. Zusätzlich macht die starke Saisonalität der unterschiedlichen Produkte und die Wetterabhängigkeit des Geschäfts den Planern das Leben zusätzlich schwer.

Und dann der Super-GAU: In einem der Hauptabsatzmärkte für das Forstwirtschafts-Premiumprodukt gab es einen verheerenden Sturm, und einer der Top-Seller für die Aufräumarbeiten im Forstbereich ist nicht lieferbar.

S&OP-Prozess flexibilisieren

Auch wenn sich Saisonalität und Wetter nicht steuern lassen, so können durch rechtzeitiges Initiieren und Abstimmen von Ausgleichsmaßnahmen Lieferengpässe vermieden werden. Die zentrale Fragestellung unseres Projektes war: Was ist Inhalt des S&OP-Prozesses in Reaktion auf die gegenwärtige oder mögliche Kapazitätsflexibilität der Supply Chain? Bei unserem Kunden waren die Produkte den Produktionsstandorten fest zugeordnet. Kapazitätsausgleich durch Produktverschiebungen war nicht vorgesehen, die Flexibilität nicht ausreichend. Pfiffiges Supply Chain Management sieht anders aus!

Kapazitätsausgleich bei Lieferengpässen

Wir setzten uns Folgendes zum Ziel: Bei drohenden Lieferengpässen sollten mittels Szenario-Analysen Werbemaßnahmen, Kapazitätsaufbau, Bestände und Produktanläufe optimal ausbalanciert werden. Der optimale Versorgungsplan sollte in vier globalen Abstimmungsmeetings von jeweils 1,5 Stunden bestimmt werden. Entscheidungen sollten unmittelbar im Meeting durch die anwesenden Verantwortlichen für Vertrieb, Produktion, SCM, Einkauf und Produktmanagement getroffen werden. Der Supply Chain-Verantwortliche ist Prozesseigner und stellt sicher, dass die Entscheidungsvorlagen für die Meetings den Teilnehmern rechtzeitig zur Verfügung stehen. KPIs steuern den S&OP-Planungserfolg.

Verbesserungen in bestehenden Prozess integrieren

Nach der Analyse der Supply Chain-Anpassungsfähigkeiten arbeiteten wir gemeinsam mit dem Kundenteam funktionsübergreifend den relevanten Entscheidungsbedarf für erfolgreiche Meetings heraus. Diese Ergebnisse wurden in den bestehenden S&OP-Prozess integriert und in drei S&OP-Zyklen überprüft und weiter verfeinert. Die Transparenz zwischen den Funktionen wurde erhöht und die beteiligten Funktionen auf eine gemeinsame Zielsetzung ausgerichtet. In nur wenigen Monaten wurde die Lieferquote verbessert, und das trotz einer deutlichen Reduktion der Bestände. Die Verbesserungen des bestehenden S&OP-Prozesses waren einem „Green Field“-Ansatz deutlich überlegen und Grundlage für unseren schnellen Erfolg.

Barkawi SCM - Planung und Prognose in der Supply Chain

2/6 Produktentwicklung – schon früh
die gesamte Supply Chain im Blick

Schon bei der Produktentwicklung die gesamte Supply Chain im Blick – ein Beispiel aus der Praxis: Die Marktforschung hat ganze Arbeit geleistet. Der Hersteller weiß jetzt, dass seine Kundinnen ihre Föhne gerne im Schrank verstecken, weil sie nicht schön aussehen; dass sie sich ärgern, weil sie zu schwer in der Hand liegen, und dass ihnen missfällt, wenn die Kaltlufttaste nicht schnell genug kühle Luft verströmt. Auch die Entwicklungsingenieure waren fleißig: Sie können die Föhne der neuen Generation um ein Drittel effizienter konstruieren und haben eine Technologie entwickelt, die durch negativ geladene Ionen der statischen Aufladung der Haare entgegenwirken soll. Ob den Kundinnen das aber wichtig ist, weiß keiner so recht.

Kundenbedürfnisse kennen und schneller umsetzen

Wo Marktinformationen und interne Innovationen bei der Entwicklung neuer Produktkonzepte nicht ständig miteinander abgeglichen werden, beginnen die Probleme: Ressourcen und Zeit werden verschwendet, weil Entwicklungen mit zu geringen Erfolgsaussichten zu spät beendet werden. Wettbewerber, die Kundenwünsche schneller umsetzen, gewinnen Marktanteile. Das Potential, das eigentlich im Unternehmen steckt, wird möglicherweise vergeudet. In einer integrierten Supply Chain interagieren alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette miteinander – und zwar zu jedem Zeitpunkt, frühzeitig und dynamisch!  

Standardisierung vs. Freiheit – So gelingt die richtige Balance

Wir helfen Ihnen, indem wir Ihre Organisation dahingehend umwandeln, dass sie in der Lage ist, die richtige Balance zwischen notwendiger Standardisierung im Herstellungsprozess und ausreichenden Freiheitsgraden zur Gestaltung der Produkte zu erreichen. Das ist die Basis für ein modernes, zeitgemäßes und innovatives Supply Chain Management. Wir analysieren Ihren Ist-Zustand und benchmarken ihn mit geeigneten F&E-Ansätzen. Wir bündeln Prozesse und legen die Governance fest. Dabei haben wir die gesamte Wertschöpfungskette im Blick und berücksichtigen beispielsweise, wie sich die Verwendung anderer Materialien auf ihre Einkaufs- und Produktionskosten auswirkt. Damit Ihr Produkt genau das ist, was Ihre Kunden wollen – noch bevor die Konkurrenz es anbietet.

Barkawi SCM - Produktentwicklung

3/6 Beschaffung & Partnermanagement
in der perfekt organisierten Supply Chain

Unzählige Einkäufer sind an unterschiedlichen Standorten aktiv: Der finnische Einkäufer verhandelt dabei mit dem gleichen Lieferanten wie sein schwedischer Kollege, doch sie nutzen die Verhandlungsmacht nicht, die sie durch Bündelung der Bedarfe hätten. Hinzu kommen historisch gewachsene Lieferantenbeziehungen und die Tatsache, dass die Arbeit des Einkaufs nur selten als wertschöpfend gesehen wird. Doch Einkauf und Beschaffung, das gesamte Procurement stehen am Anfang einer langen Kette und Fehler, die hier gemacht werden, potenzieren sich schnell. Transparenz ist hier wichtig: Doch wie hoch sind die Einkaufskosten und -konditionen einzelner Materialien –  und sind diese unter Berücksichtigung der gesamten Supply Chain optimal? Wie soll die Einkaufsorganisation aufgestellt sein, um den Anforderungen an perfektes Supply Chain Management zu genügen?

Optimierung interner Nachfragequellen

Ein klare Sicht darauf, wieviel wofür ausgegeben wird, ist für uns die Basis, die am Anfang jedes Einkaufsprojektes steht. Um Ausgaben zu senken, unterstützen wir Sie nicht nur bei Ausschreibungsprozessen, sondern helfen Ihnen insbesondere dabei, einen strategischen Einkauf in Ihrem Unternehmen zu etablieren, dessen Wertbeitrag im Unternehmen wahrgenommen wird. Dazu zählen einerseits Prozess- und Strukturverbesserungen im Einkauf, andererseits die Nutzung interner Synergien durch Bündelung von Bestellungen. Daher verankern wir den Einkauf als Schlüsselfunktion im Unternehmen dort, wo er den größten Wertbeitrag generiert – in enger Zusammenarbeit mit angrenzenden Bereichen wie Logistik, Lagerhaltung, Produktion und Administration.

Einsparungen sofort umsetzen

Mit Expertenwissen in Kombination mit maßgeschneiderten Softwarelösungen schaffen wir hierbei für Ihr Unternehmen einen nachhaltigen Effekt. Unsere Projektteams bestehen aus strategischen Einkaufsberatern, Industrie-Experten und Supply Chain Profis mit langjähriger Lean Management-, Netzwerk- und Logistikerfahrung. Wir realisieren Einsparungen, betrachten jedoch den Einkauf nicht isoliert, sondern stets im Kontext der gesamten Wertschöpfungskette. Natürlich setzen wir die von uns vorgeschlagenen Strategien gleich um und machen damit unseren Mehrwert sofort für Sie messbar.

Transparenz über Einkaufskosten schaffen – am Beispiel eines Maschinenbauers

Ein Maschinenbauer wuchs über viele Jahre durch Unternehmenszukäufe in verschiedenen Ländern. Mit der Integration jedes weiteren Tochterunternehmens stieg das Einkaufsvolumen und damit die direkten und indirekten Kosten. Gleichzeitig nahm die Komplexität der eingekauften Waren und Dienstleistungen, Strukturen und Prozesse stetig zu. Diese Komplexität wurde zusätzlich verstärkt durch eine Vielzahl isoliert agierender Datensysteme, die nicht miteinander kommunizierten. Ein koordinierter Einkauf fand nicht statt. Zudem konnten strategische Ansätze nicht realisiert werden, da es keinerlei Transparenz hinsichtlich Einkaufskosten und Nachfrageverhalten gab. Eine klare Ausgabenstruktur nach Gesellschaften, Standorten und Warengruppen ließ sich nicht aufstellen. Folge: Die Einkaufskosten explodierten.

Klare Daten sorgten für Überraschung beim Kunden

Um unserem Kunden aufzuzeigen, in welcher Höhe, an welchen Standorten und Unternehmensbereichen seine Ausgaben liegen, galt es zuerst eine valide Datenbasis über alle Warengruppen und Standorte aufzubauen. Hierbei unterstützte uns unsere selbst entwickelte Softwarelösung, die Decision Support Plattform, mit deren Hilfe wir die unterschiedlichen Datenformate innerhalb kürzester Zeit harmonisieren und so die notwendige Datentransparenz schaffen. Die Überraschung bei unserem Kunden war groß: Erhebliche Preisabweichungen für identische Leistungen und Produkte, unverhältnismäßig viele Lieferanten einerseits, andererseits hohes Versorgungsrisiko in strategischen Warengruppen.

Lieferantenbeziehungen auf dem Prüfstand

Mit der neu gewonnen Transparenz über die Ausgaben und das Beschaffungsspektrum entwickelten wir gemeinsam mit dem Kunden Strategien für einzelne Warengruppen, bündelten erstmalig die Beschaffungsvolumina im gesamten Unternehmen. So wurden nun beispielsweise auch lange Lieferantenbeziehungen auf den Prüfstand gestellt und die strategisch wichtigsten Bedarfe genau analysiert. Die anschließende Umsetzung der Strategien zeigte große Erfolge, da Einkauf und Fachabteilungen die Anforderungen der Supply Chain nun gemeinsam gegenüber Lieferanten vertraten. Das war der erste Schritt zu einem modernen, leistungsfähigen Supply Chain Management, an dessen Anfang ein perfekt funktionierendes Purchasing steht, also ein optimal funktionierender Einkauf!

Bündelung der Bedarfe ermöglicht Just-in-Time-Fertigung

Bei massiven Kosteneinsparungen im Materialeinkauf blieb es aber nicht, denn eine isolierte Betrachtung des Einkaufs springt aus unserer Sicht viel zu kurz, da Logistik, Produktentwicklung und Produktion in höchstem Maße tangiert und deshalb unbedingt in die Bedarfsanalyse mit einbezogen werden müssen!

Wir gingen also noch einen Schritt weiter und hier wurde es kostenseitig wirklich spannend: Eine eingehende Analyse brachte als ganz erstaunliches, aber eindeutiges Ergebnis: Dass eine europäische Produktion unter Berücksichtigung der erforderlichen Variantenanzahl und der Optimierungen in der gesamten Supply Chain effizienter war, als eine Produktion im asiatischen Low-Cost-Land!

Wir verlagerten den finalen Veredelungsschritt aus Asien in den europäischen Raum zurück, um höchste Varianten-Varianz anbieten zu können, ohne dass die Transport- und Lagerhaltungskosten explodierten, denn durch perfekte Taktung war nun eine Just-in-Time-Lieferung bzw. JIT-Produktion möglich.

Bessere Vernetzung aller Disziplinen

Und auch organisatorisch gab es einiges zu ändern, denn um all diese cleveren Weiterentwicklungen mit ihren enormen Einsparungspotenzialen weiterhin zu realisieren, musste der Einkauf eng mit den angrenzenden Disziplinen, wie der Produktentwicklung, der Logistik, der Just-in-Time-Produktion, dem Vertrieb etc. vernetzt sein: Einkauf und Beschaffung wurden somit zum integralen Bestandteil einer Kette von Wertschöpfungsschritten, die wie bei einem Uhrwerk ineinandergreifen. Und nur wer alle Räder und Rädchen des Uhrwerks im Detail versteht, kann dafür sorgen, dass an den richtigen Stellschrauben gedreht wird. Nur dann kann die Uhr sekundengenau ticken – oder das Supply Chain Management perfekt funktionieren!

Barkawi SCM - Beschaffung und Partnermanagement - Schema

4/6 Produktion als Herz des
Supply Chain Managements

Perfektes Supply Chain Management durch Segmentierung – ein Praxisbeispiel: Das High-Tech-Unternehmen hatte alles wie im Lehrbuch gemacht. Die Entwicklung seiner Home-Entertainment-Anlagen überließ es technisch versierten und innovativen Ingenieuren im Heimatland, produziert wurde zu geringen Kosten in Asien. Es schien die optimale Lösung zu sein für Produkte wie diese, gekennzeichnet durch kurze Produktlebenszyklen und schwankende Bedarfe. Um nah am Markt agieren und seine Kunden schnell beliefern zu können, häufte das Unternehmen jedoch Bestände an, und die Abschreibungsrisiken wurden immer höher, die Kosten stiegen!

Segmentierung der Supply Chain

Wie lässt sich eine vernünftige Balance zwischen effizienter Produktion einerseits und Marktnähe andererseits erreichen? Hier ist ein ziemlicher Spagat gefordert! Die Lösung besteht aus unserer Sicht darin, die Supply Chain zu segmentierten – und zwar ausgehend von der Volatilität der Einzelkomponenten. Was heißt das?

Während Hartplastikgehäuse und einfache Steckverbindungen durchaus in Asien zusammengestellt werden können, ist es möglicherweise sinnvoller, kritische Steuerungseinheiten in Europa produzieren zu lassen.

Kostenvorteile ausschöpfen, Lieferfähigkeit sichern

Wir stellen das gesamte Produktionsnetzwerk so auf, dass wir Kostenvorteile überall dort ausschöpfen, wo es möglich ist, ohne die schnelle Lieferfähigkeit zu gefährden. Umgekehrt sorgen wir überall da für Marktnähe, wo wir mit hohen Bestandsrisiken konfrontiert sind. So machen wir auf zwei Ebenen eine schlanke Produktion möglich: Zum einen im globalen Produktionsnetzwerk, zum anderen mittels unseres Operations Vitality Systems, beginnend bei der Produktionslinie als solcher und auf dem Shopfloor. Damit Verschwendung keine Chance hat – weder im Großen noch im Kleinen.

Barkawi SCM - Produktion als Herz des Supply Chain Managements

5/6 Perfekt organisierte Distribution:
Netzwerk & Supply Chain im Griff

Mehrere Dutzend Lager rund um den Globus. Mehr als zehn verschiedene Absatzkanäle. 40 verschiedene Versandvorschriften – und immer wieder neue, weil die Kunden es so wollen. Verträge mit Dienstleistern, die Sie nie persönlich kennenlernen konnten. Eine komplexe Supply Chain, in der längst nicht alle Zahlen, Daten, Fakten transparent sind: Wie lange dauert es, bis die Ware von der Kommissionierung in den Versandbereich gelangt? Wie viele Paletten können maximal verpackt werden? Zentrale Daten, die Ihnen fehlen. Und doch sind Sie verantwortlich für alles, was in Ihrem Netzwerk passiert.

So haben Sie Ihr Netzwerk im Griff

Damit Komplexität nicht zu Ineffizienz führt, helfen wir Ihnen, Transparenz in Ihr Netzwerk zu bringen. Ausgehend von den Bedürfnissen Ihrer Kunden analysieren wir mit Ihnen, welche logistische Leistungsfähigkeit die optimale ist: Benötigt der Kunde X wirklich vier Tage Lead-Time und honoriert er diese auch? Wir fordern das Produktmanagement heraus, beim Design schon die Produkt-Finalisierung mitzudenken, und helfen Ihnen, für verschiedene Leistungsklassen wie Just-in-Time-, 48- oder 72-Stunden-Lieferung die richtigen Partner auszuwählen. Klug ausgewählte KPIs stellen sicher, dass Sie Verbesserungen auch messen können. Ein intelligentes Supply Chain Management integriert alle Partner und Dienstleister, inhouse erbrachte oder outgesourcte Leistungen in Ihre Wertschöpfungskette und macht daraus ein stimmiges Gesamtkonzept!

Beispiel aus der Konsumgüterindustrie

In unseren Projektteams arbeiten Strategen und Industrie-Experten mit langjähriger Erfahrung Hand in Hand. Während viele Unternehmensberatungen vor lauter Daten sammeln und analysieren den Blick für das große Ganze verlieren oder aber theoretische Strategien entwerfen, für deren praktische Umsetzung im Lager ihnen schlicht das Know-how fehlt, gelingt es uns, strategische Neuausrichtungen auch konsequent zu implementieren – nicht nur auf Top-Management-Ebene, sondern auch ganz "down to earth" die der Lagerprozesse! Wir krempeln die Ärmel hoch, damit Sie Ihr Netzwerk und Ihre Supply Chain im Griff haben. Jederzeit. Überall.

Die Ausgangslage:
Klebstoff wird überall gebraucht: Große LKWs werden mit Folien beklebt, Papierrollen, die später zu Zeitungen werden, mit Klebefilm aneinandergefügt, die Isolierung für medizinische Geräte mit Klebstoff befestigt.  

Jeder Klebstoff-Kunde ist anders. Der Zeitungshändler an der Ecke bestellt nur kleine Mengen per Paketversand – der Discounter benötigt LKW-Ladungen voller Paletten. Während der Drogeriemarkt seinen Klebstoff innerhalb von vier Tagen geliefert bekommen möchte, gibt sich der Discounter mit elf Tagen Lead-Time zufrieden. Als wäre das nicht schon komplex genug, wünschen sich spanische Kunden andere Lieferzeiten als ungarische – die Problematik ist also: höchste Komplexität.

Die vermeintliche Lösung unseres Klebstoff-Herstellers  – ein komplexes Zentrallager, das 30 Landeslager belieferte – brachte Logistikkosten mit sich, die dessen Kunden nicht mehr bezahlen wollten. Dabei hatte der Klebstoffhersteller die bestehende Infrastruktur bereits laufend optimiert: durch Outsourcing an Partner, zentrale Disposition, Cross Dock und Lean Warehousing.

Unsere Lösung:
Unsere Analyse startete mit einer Kundensegmentierung, deren Resultate wir Schritt für Schritt umsetzten: Während die JIT-Fertigung künftig von einem externen Spezialisten abgewickelt werden sollte, der auch die Produkt-Finalisierung übernimmt, werden Kunden, die kleinere Mengen bestellen, ausschließlich von Distributoren betreut. Die Landeslager wurden aufgelöst. Stattdessen werden Volumenartikel nun ausschließlich über länderübergreifende Zentrallager geordert. Diesem Konzept entsprechend bekam der Vertrieb ein intensives Briefing, wie die neuen, kundenspezifischen Leistungsumfänge aussehen.

Mit diesen Optimierungen im Rahmen einer neuen Struktur von sechs Zentrallagern kann unser Kunde jetzt  den Wettbewerbern die Stirn bieten: effizienter, schlanker und individueller, basierend auf einem innovativen und ganzheitlichen Supply Chain Management Konzept!

Supply Chain Map - Lagerstandorte

6/6Working Capital Optimierung:
Liquidität im Supply Chain Management

Liquidität im Supply Chain Management – ein Mega-Thema! Ein Beispiel: Der immer stärkere Wettbewerbsdruck hatte der Geschäftsführung eines globalen Werkzeugherstellers zu schaffen gemacht. Um der Konkurrenz die Stirn zu bieten, wurden bessere Maschinen gekauft, die einzelnen Produktionsstätten mit modernen Multishuttles ausgestattet, globale Lieferanten entwickelt und Kundenanforderungen stärker in den Mittelpunkt gestellt. Damit konnte der Hersteller Produkte und Kundenzufriedenheit zwar verbessern, doch ein neues Problem entstand: Die Liquidität wurde knapp – und insbesondere das Working Capital-Niveau stieg stark an.

Um Liquidität freizusetzen, versuchen Unternehmen in verstärktem Maße, die eigenen internen Quellen zu nutzen, zu denen auch das Working Capital gehört. Unsere Erfahrung als auf solche Themen spezialisierte Unternehmensberatung zeigt, dass solche Working-Capital-Programme die unterschiedlichen Teile der Supply Chain integriert angehen müssen. Sonst kommt es eventuell zu lokalen Verbesserungen, die aber für das Gesamtunternehmen sogar ein negatives Ergebnis mit sich bringen können.

Interdependenzen berücksichtigen

Wir unterstützen bei der Definition und Durchführung von Working-Capital-Programmen, die die gesamte Supply Chain im Blick behalten. Diese Programme umfassen deswegen alle relevanten Bereiche, wie zum Beispiel Bestandsmanagement, Demand Management, Netzwerkdesign, Durchlaufzeitenreduktionen, Prozessoptimierungen und viele weitere.

Wo gibt es Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Bereichen? Was treibt das Working Capital in die Höhe, wo kann man das ändern? Wir sprechen mit CFO und COO, um die Veränderungen nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Diese Maßnahmen werden methodisch durch unsere Working-Capital-Toolbox untermauert, die das Resultat unserer langjährigen Erfahrung und Kollaborationen mit Thought-Leadern ist.

Unsere Leistungen im einzelnen

  • Working Capital Benchmarking & Health Check
  • Analyse des Cash Conversion Cycle
  • Netzwerkdesign
  • Kollaborationsmodelle
  • Bestandsmanagement
  • Design-for-SC
  • Demand- und Supply-Planung
  • Durchlaufzeitenoptimierung
  • Prozessoptimierungen zum Forderungs- und Verbindlichkeitenmanagement
  • Supply Chain Risk Management
Barkawi SCM - Working Capital Optimierung
Barkawi Ansprechpartner für SCM - Supply Chain Management

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Wolfgang Schürholz
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