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Supply Chain
Digitalisierung

Digitalisierung der Supply Chain – alles perfekt integriert: Wie Unternehmen durch intelligente Vernetzung zum digitalen Champion werden: Amazon & Co. machen es vor, besser, schneller, mehr Sortiment und oft sogar billiger durch eine komplett vernetzte Supply Chain!

Planung, Forcasting, Lieferanten, Dienstleister, Kunden, Einkauf, Bestände, Nachschub...alle & alles integriert in einem digitalen Datenstrom. Perfekt planbar, transparent, mit größtmöglicher Geschwindigkeit und Flexibilität, das ist das Ziel der Supply-Chain-Digitalisierung!

Was aber muss man tun? Wie macht man aus herkömmlichen Excel-Tabellen, Access-und SQL-Datenbanken eine vernetzte Datenwelt? Machen Sie mit uns eine spannende Reise in die schöne neue Welt der perfekten Digitalisierung!

1/5Wie wird man digitaler Champion?
Digitalisierung und Integration!

Warum schafft es Amazon als größtes Versandhaus der Welt so viel mehr Sortiment als alle anderen Anbieter zu managen? Wieso ist Amazon so schnell? Weil Amazon alle Partner und Lieferanten perfekt integriert hat! Weil Amazon aufgrund der Daten schon weiß, was man bestellt, bevor man sich entschieden hat. Weil die Langerstandorte perfekt gewählt sind, weil die Netzwerkplanung optimiert ist, und weil die Planungsalgorithmen, die Bestände perfektionieren! Komplette Digitalisierung ist das Zauberwort!

Aber es gibt außer Amazon auch andere Anbieter, die ihre Supply Chain digitalisiert haben, und damit besser, schneller, kostengünstiger sind als der Wettbewerb. Denn diese digitalen Champions haben erkannt: Der Erfolg vieler Produkte basiert nicht mehr nur auf dem Produkt selbst! Geschwindigkeit bei der Ersatzteilversorgung, kleine Losgrößen, attraktive Preise etc. sind mindestens genauso wichtige Erfolgsfaktoren.

Wolfgang Schürholz, Supply Chain Experte

Der iHub war ein starker Auftakt für Nokia Networks auf dem Weg zur kompletten Digitalisierung!

Wolfgang Schürholz, Supply Chain Experte, Sieger Wirtschaftswoche "Best of Consulting" mit dem Projekt iHUb

Die Entscheidungskriterien der Käufer bzw. die Erfolgsfaktoren des Produktes und Unternehmens gilt es zunächst zu identifizieren bzw. zu definieren, und dann durch intelligente Verknüpfung der Daten entlang der kompletten Supply Chain von der Produktentwicklung, über den Rohstoffeinkauf bis hin zum Point-of-Sale zu optimieren. Warum? Ist ein Ersatzteil am Röntgengerät defekt, kann ein Krankenhaus nicht tagelang warten, und alle Operationen absagen, sondern braucht ein Ersatzteil innerhalb weniger Stunden. Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit sind hier die Schlüsselfaktoren des Erfolges!

Steht eine Landmaschine wegen eines Defektes genau am Tag der Ernte plötzlich still und beginnt kurz darauf der starke Sommerregen, ist nicht nur die Ernte Vergangenheit. Der Kunde wird sich einen Händler suchen, der mit modernem Bestellwesen und perfekt digitalisierter Supply Chain das Ersatzteil innerhalb weniger Stunden beschaffen und einbauen kann.

Dies wiederum funktioniert nur bei perfektem Ablauf durch die gesamte Prozesskette: Intelligentem Bestandmanagement, professionellem S&OP und optimalem Zusammenspiel aus Forecasting, Beschaffung und der optimierten Nutzung der Produktion. Fertigung und Lieferung erfolgen "On Demand" - auf den Punkt - immer genau dann, wenn die Ware benötigt wird. Die Partner und Lieferanten werden ebenso wie die Kunden vollständig integriert in eine durchgängige Prozesskette, mit dem Ziel, den Informationsfluss zu beschleunigen und maximale Steuerungsmöglichkeiten zu schaffen. Die notwendigen Transportwege werden zu zusätzlichen Lagerorten, mobil und flexibel, und das System verfolgt genau, wo auf der Strecke sich welche Ware befindet.

Digitalisierung und perfekte Integration bieten hier großartige Möglichkeiten! Identifikationstechnologien und Informationssysteme schaffen Transparenz über die Bestände und helfen dabei, die riesigen Mengen an Informationen zu verarbeiten und zum erforderlichen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen zu treffen!

Aber: Wie und wo bündelt man diese Daten? In einem Supply Chain Cockpit, einem Control-Tower oder in einem iHub, für den Barkawi in einem Wettbewerb der Wirtschaftswoche im Jahr 2014 ausgezeichnet wurde!

2/5Supply-Chain-Cockpit,
Control-Tower, iHub

Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) wollte seinen Kunden – den Mobilfunkbetreibern – noch besseren Service bieten. Ziel war es die Verfügbarkeit von Komponenten zu erhöhen und zugleich die Lagerbestände zu reduzieren. Barkawi führte einen "iHub" ein, in dem die Planung, Bedarfsvorschauen, Bestellungen der Produktionsstätten sowie sämtliche Lieferprozesse digitalisiert gebündelt werden. Das Projekt war für alle Beteiligten ein großer Erfolg, Barkawi wurde dafür ausgezeichnet von der Wirtschaftswoche im Wettbewerb "Best of Consultants".

In unzähligen anderen Projekten setze Barkawi das Supply Chain Cockpit ein, eine innovative selbstentwickelte Software-Plattform. Ein modularer Aufbau ermöglicht Geschwindigkeit und Individualität bei der Implementierung, Open-Source-Systeme wie Apache gestalten den Aufbau kostengünstig. Mit Qlikview, dem besten Anbieter für Großdatenauswertungen, haben wir einen perfekten Partner gefunden für die Performance des Supply Chain Cockpits. Dieses beinhaltet zudem modernste Bausteine der Datenbank-Technologie zur Daten-Integration, damit alle Zahlen, Daten, Fakten eine Heimat finden.

Doch über iHub und Supply Chain Cockpit, kann man noch einen Schritt hinaus gehen und einen "War-Room" schaffen, bei dem selbst die NASA blass wird! Bei einem großen internationalen Anbieter von Mobiltelefonen wurde von uns ein Control-Tower eingeführt: In einem Raum laufen alle entscheidenden Daten zusammen, kurze Entscheidungswege minimieren Reaktionszeiten, alle Daten des Supply Chain Cockpits laufen hier zusammen. Systeme wie Kinaxis bilden die Basis, "What-If"-Simulations- Tools ermöglichen die Supply Chain vorausschauend zu steuern: Welche Abweichungen in Ihrer Supply Chain sind kritisch, und welche Partner-Schnittstellen sind so wichtig, dass sie permanent überwacht werden sollten? Was sind die Handlungsalternativen? Wie schnell sind die Reaktionszeiten?

Fragen wie diese und viele mehr setzen die digitalen Champions in System um: Die Firma AIRBUS beispielsweise betreibt mit ihrem modernen, digitalen Customer Support Center einen Control Tower, und bringt damit einen defekten A380 in "no time" wieder in die Luft.

Entscheidend bei iHub, Supply Chain Cockpit und Control Tower ist die große Datenmenge auf die richtigen Parameter zu reduzieren. Ziel muss es sein, durch "Right-Sizing" aus einer nicht Fülle von Daten die richtigen KPIs für eine effektive Steuerung der Supply Chain herauszufiltern, aussagefähige Ratios zu bilden, welche die Performance der Supply Chain ehrlich und zuverlässig abbilden. Wichtige Indikatoren für Unternehmen sind beispielsweise Service Level/Fill Rate, Available-to-Promise (ATP), Turn Around Time (TAT), Order to Cash, On Time Delivery (OTD/OTDR/OTDC) etc. Diese Kennzahlen und noch viele mehr zu optimieren, darin sind wir Experten!

Digitalisierung mit dem Supply Chain Control Tower

3/5Partner-Eco-System,
Connectivity & Collaboration:

Moderne Unternehmen mit einem intelligenten Logistik- und Supply Chain Management verknüpfen nicht nur alle einzelnen Prozess-Schritte miteinander, sondern arbeiten mit ihren komplett integrierten Dienstleistern im Zuge der "Collaboration" eng zusammen. Hier verschwinden die Grenzen zwischen Unternehmen, Lieferanten, Dienstleistern etc., wenn beispielsweise der Dienstleister das Lager betreibt, und dem Kunden die Ersatzteile ins Regal stellt, sobald ein Teil abverkauft wurde.

Das passiert aber nicht nur Prozess-seitig, sondern auch bei den Daten: In Unternehmen mit moderner Logistik und professionellem Supply Chain Management werden Daten zunehmend "gepoolt" und alle Beteiligten untereinander vernetzt - mittlerweile vielfach in der "Cloud", sodass der Lieferant z. B. die Abverkäufe sieht und sofort "just in time" nachliefern kann. Der ebenfalls angebundene Transport-Dienstleister steht parallel in den Startlöchern, denn auch er sieht, wann und wo Ware gefordert ist. Alle ziehen an einem Strang und haben das selbe Ziel: Die perfekte Logistik, denn der Wettbewerb ist hart!

Aufbau und Anbindung eines "Partner Eco-Systems", "Connectivity" und Collaboration sind wichtige Begriffe, die das moderne Supply-Chain-Universum beschreiben.

Im Logistik- und Supply Chain-Management dreht sich vieles um die richtigen Mengen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintreffen bzw. vorhanden sein sollen. Der "richtige" Bestand steht also als entscheidende Größe am Anfang einer Kette von Aktionen. Vendor Managed Inventory bzw. -Replenishment und "Inventory health" spielen hier eine ganz entscheidende Rolle. Schon lange betreiben Unternehmen die Bestandshaltung mit voll integrierten Partnern.

Mit smarten Konzepten, wie Merge-in-Transit, Crossdocking, Hub & Spoke, PUDO, FSL u.v.m werden in digitalisierten Unternehmen Bestände, Material und Waren entlang der Supply Chain digital erfasst und begleitet. Alle Partner sind angebunden und in einem großen Datenstrom komplett integriert: Connectivity sichert die datenseitige Integration, Collaboration, das lückenlose Zusammenspiel aller Prozessbeteiligten Unternehmen, Partner, Dienstleister und mehr! Beides zusammen macht die Digitalisierung perfekt!

Connectivity & Collaboration bei der Digitalisierung

4/5Predictive Maintenance:
Verhindert Stillstand bevor etwas stillsteht

Stillstandzeiten von Anlagen und Maschinen werden immer teurer und immer weniger akzeptiert. Ersatzteile sofort und überall, das ist zunehmend Kundenerwartung: Stünde eine High-Tech-Landmaschine für 480.000 € wegen eines Defektes genau am Tag der Ernte still und begänne kurz darauf der starke Sommerregen, wäre nicht nur die Ernte hinüber. Händler mit modernem Bestellwesen und perfekt digitalisierter Supply Chain, die das Ersatzteil innerhalb weniger Stunden beschaffen und einbauen könne, haben ganz klar die Nase vorn!

Und das Innenleben digitalisierter Produkte geht schon längst noch einen Schritt weiter: Sensoren in vielen teuren Geräten erkennen den sich anbahnenden Defekt schon im Vorfeld und schlagen Alarm, bevor es wirklich zum Stillstand kommt - Digitalisierung ermöglicht sogenannte "prediktive Maintanance"! Denn: Stillstand ist nicht nur Maschinen-seitig teuer! Es wird noch teurer, wenn der Stillstand eines Gerätes einen Produktions-Stopp zur Folge hat.

Viele innovative Unternehmen setzen deshalb schon seit einiger Zeit auf Predictive-Maintenance: Thyssen Krupp Elevators beispielsweise bietet mit seinem System "MAX - Predictive Elevator Maintenance" viel mehr als nur Remote-Monitoring von Fahrstühlen. Die Digitalisierung verhindert Stillstand bevor die Fahrstuhlsysteme stillstehen bzw. der Schaden überhaupt entsteht, ein enormer Zuwachs an Service-Qualität! Wie geht das? Unzählige vernetzte Sensoren liefern permanent Daten über die Lebensdauer des Fahrstuhl-Systems und seiner Komponenten, mit dem Ziel maximale Verfügbarkeit und Sicherheit zu garantieren. Die Analysen des Zustandes eines Aufzugsystems, der Restlaufzeit von Ersatzteilen etc. erfolgen in Echtzeit und versorgen die Service-Mannschaft ununterbrochen mit Informationen darüber, welche Aktion als nächstes gefordert sein wird, und zwar bevor der Schadensfall eintritt, vorhersagend und präventiv!

5/5 Digitalisierung der Supply Chain:
Wie geht man konkret vor?

Die Supply Chain der meisten Unternehmen ist heute weitaus komplexer als in der Vergangenheit. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig, an erster Stelle ist jedoch das Setzen von Standards durch digitale Champions zu nennen. Wenn Same-Day-Delivery beim Wettbewerb Standard ist, muss sich das Wettbewerbsumfeld daran anpassen, sonst ist es bald kein ernstzunehmender Wettbewerb mehr! Der Markt hat sich in sehr vielen Bereichen vom Push- zum Pull-Markt gewandelt, daran passen sich Unternehmen mit einer starken Supply Chain an.

Die Digitalisierung entlang der gesamten Lieferkette ist nun der nächste Schritt: In einer modernen, leistungsstarken Supply Chain sind unzählige Partner, Lieferanten und Datenquellen integriert, also angebunden und zu mangen: Vom Rohstoffeinkauf bis zum Point-of-Sale! Das "Partner-Eco-System" umfasst 3PL-, 4PL-Dienstleister, Dealer-Managed-Inventory, Bestandsmanagement, die Abverkaufs-Daten, Planung & Forecasting, Daten des Predictive Maintenance und vieles mehr. Das lässt sich nicht mehr mit einer Excel-Tabellen-Infrastruktur bewerkstelligen!

Die schlechte Nachricht: Es gibt keine End-to-End-Komplettlösung, die man auf einen Rutsch installiert und fertig ist die Digitalisierung! Digitale Transformation bedeutet eine umfassende, sukzessive, schrittweise Veränderung: Prozessketten und ihre Daten, die das gesamte Handlungsspektrum eines OEM umfassen, müssen komplett miteinander verzahnt und digital abgebildet werden - und das weit über die Grenzen des Unternehmens hinaus, denn die oben genannten externe Partner sind Bestandteil dieser Daten-Integration!

Die gute Nachricht: Der Einsatz neuer Technologien, Software und Systeme wie Kinaxis, e2open, Servicemax, PTC, FIELDFORCE, SAP, Synchron u.ä. sowie deren Verknüpfung mit bestehenden Systeme führt zu effizienteren Prozessen und einem Mehr an relevanten Information! Die Daten-Integration und Digitalisierung entlang der Supply Chain ermöglicht:

  • Kosten und Risiken zu reduzieren,
  • optimale Transparenz über die komplette Supply Chain zu schaffen,
  • Kapazitäten und Warenflüsse gemäß dem zu erwartendem Bedarf perfekt zu planen,
  • größtmögliche Geschwindigkeit und Flexibilität sicherzustellen,
  • maximale Freiheiten bei minimaler Komplexität

 

Die folgenden Top-6-Schritte haben sich in Digitalisierungs-Projekten immer wieder als erfolgreich erwiesen:

1. Identifikation Erfolgsfaktoren: Was macht den Erfolg des Unternehmens aus?
Identifikation und Definition der Erfolgsfaktoren eines Unternehmens wie beispielsweise Geschwindigkeit, Lieferfähigkeit, extreme Sortimentsvielfalt, Preis oder Kostenführerschaft o.ä. gilt es vorab klar zu definieren.

2. Kundensegmentierung und -priorisierung: Wer und wann?
Segmentierung der Kunden in einer ABC-Analyse liefert die Entscheidungsgrundlage für die Priorisierung der zeitlichen Reihenfolge der digitalen Anbindung. Oft werden A-Kunden in einem ersten Schritt integriert, da hier mit einigen wenigen ein Großteil des Umsatzes gemacht wird, nicht aber der "long-tail" von C-Kunden!

3. Kalkulation Business-Case für A-Kunden: Wer und wie sinnvoll?
Analyse der Kosten und Machbarkeit für exemplarische A-Kunden zur Kalkulation des Gesamtaufwandes vor dem Hintergrund des Gesamt-Nutzens, Cost-Benefit-Analyse, Machbarkeit etc.

4. Entwicklung Road-Map: Was und wie schnell?
Erstellung Umsetzungsplan, d.h. "Road-Map" der Abarbeitung digitaler Schritte je nach zeitlicher, finanzieller und organisatorischer Machbarkeit im Unternehmen. Die komplette Digitalisierung in einem riesigen Entwicklungssprung ist oft weder machbar noch sinnvoll, die schrittweise Digitalisierung ist in der Regel realistischer, kostengünstiger und besser!

5. Selektion Software: Welche IT-Anbieter passen?

Definition Anforderungskatalog, Bewertung und Selektion eines Software-Produktes bzw. -Anbieters, der softwareseitig die Anforderungen der Erfolgsfaktoren erfüllen kann, z.B. perfektes Bestandsmanagment für komplexe Sortimentsvielfalt o.ä.

6. Implementierung: Wer setzt tatsächlich um?
Für die Implementierung der Software, der Schnittstellenanbindung der vorher definierten Kunden, Lieferanten, Partner etc. bietet Barkawi Management Consultants ein spezialisiertes Team aus Software-Experten, die diesen Prozess schon unzählige Male erfolgreich begleitet haben. Barkawi arbeit mit den weltweit besten Anbietern zusammen:

Barkawi Partner-Übersicht

Digitalisierung der Supply Chain – alles perfekt integriert! Wie Unternehmen durch intelligente Vernetzung zum digitalen Champion werden. Machen Sie mit uns eine spannende Reise in die schöne neue Welt der perfekten Digitalisierung!

Hier zur kompletten Studie

Publikation: Digitalisierung der Supply Chain

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Kinaxis and Barkawi Strengthen Strategic Partnership!

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