Soziale Verantwortung

Im Klinikum Großhadern liegen schwerkranke Kinder monatelang, manchmal sogar noch länger mit schwersten Erkrankungen. Die ohnehin schon starke Belastung der jeweiligen Familien wird noch verschärft, wenn sie aus einem anderen Teil Deutschlands kommen, sie in dieser schweren und langen Zeit bei ihrem Kind sein möchten, ein Hotel jedoch nicht bezahlbar ist. Diesen Familien bietet die Ronald McDonald Stiftung direkt auf dem Krankenhausgelände eine Heimat auf Zeit: In einem sehr familiären Umfeld mit privat finanzierten Appartements finden die Eltern für die Dauer der Erkrankung bzw. der Behandlungen und Operationen ihres Kindes eine Unterkunft. Hier können sie ihre schwer kranken Kinder liebevoll betreuen, sich treffen, gemeinsam essen, spielen, lesen, Musik hören, vor allem aber einfach „da sein“. Mit der Finanzierung eines „Barkawi-Familien-Appartements“ über 3 Jahre hoffen wir, das Leid ein wenig lindern zu können.

Darüber hinaus engagieren wir uns weiterhin für benachteiligte Kinder im Münchner Stadtteil Hasenbergl, die durch Herkunft, Migrationshintergrund und knappe finanzielle Mittel kaum Zukunftschancen haben: Susanne Korbmacher wollte nicht länger über Hunger, Vernachlässigung und Verwahrlosung hinwegsehen und gründete im Jahr 2000 den gemeinnützigen Verein „Ghettokids”. Dort bietet sie durch hartnäckiges „Fördern & Fordern“ derzeit ca. 250 Kindern und Jugendlichen Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei unterstützen sie ehrenamtliche Helfer und private Spender wie wir. In diesem Jahr stellen wir den Hauptpreis der zugunsten der Ghettokids veranstalteten Charity-Tombola und verdoppeln den ersteigerten Erlös zur Unterstützung dieser Initiative.

Unser Hauptanliegen ist in diesem Jahr ein humanitäres Projekt, das litauischen Kindern hilft, die aus vollkommen verwahrlosten Familien kommen oder auf der Straße leben. Bei den Dreharbeiten zu einer Fernsehdokumentation war die Gründerin des Projektes entsetzt über die Lebensumstände, in denen sie „Die Müllkinder von Litauen“ vorfand. Auf der Müllhalde am Rande der litauischen Küstenstadt Klaipeda leben die Kinder unter entsetzlichen Zuständen, buchstäblich im Dreck, und haben keine Perspektive. Hier bietet ein als therapeutisches Tageszentrum konzipiertes Jugendhaus Notschlafplätze, Schutz für Mädchen vor Übergriffen alkoholisierter „Onkels“ in der Familie, Essen und Trinken sowie die Vermittlung von alltäglichen, lebenswichtigen Basisfähigkeiten wie z.B. die Zubereitung einfachster Mahlzeiten. Der Norden Litauens ist nach wie vor geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Gewalt und Chancenlosigkeit. Dies spiegelt sich wider in der weltweit höchsten Selbstmordrate. Hier möchten wir helfen!

Ansprechpartner

Markus Bereiter
Head of Corporate Communications
markus.bereiter@barkawi.com
+49-89-749826-700