Mehrwertdienstleistungen sind der Schlüssel zum Geschäftserfolg in China
25. September 2007
In China erfolgreiche Unternehmen heben sich von der Konkurrenz mehr durch ihre weitreichenden Serviceangebote ab, als dass sie sich ueber einen Preis- oder Produktwettkampf definieren. Dies zeigte die Mitte September von Barkawi Management Consultants unterstützte Ersatzteillogistik-Konferenz des China Supply Chain Council in Shanghai.
Die nach 2006 zum zweiten Mal durchgeführte Veranstaltung zeichnete sich durch Beiträge von Führungskräften und Experten aus logistikintensiven Industrien aus. Die Konferenz befasste sich unter anderem mit der Bedeutung des Servicegeschäfts für den Unternehmenserfolg, mit Fragen der Supply Chain Optimierung und der Bewältigung steigender Komplexität innerhalb der weltweiten Versorgungsketten.
Value Added Services als Schlüssel zum Erfolg
„Um den Erfolg in der chinesischen Supply Chain zu garantieren, ist es erforderlich, seinen Klienten ein Gesamtpaket, aus Ersatzteilen, Logistikleistungen und Zusatzleistungen – sogenannten ‚Value Added Services’ – anzubieten“, sagt Andreas Baader, Managing Partner bei Barkawi. „Vom B2B Standpunkt aus gesehen, bedeutet ‚Value Added Service’ zu wissen, was dein Kunden mit deinen Produkten macht“ so Baader weiter. „Der dauerhaft erfolgreiche Verkauf von Konsumgütern, Verbrauchsgütern oder von Beratungs- und Dienstleistungen hat immer eines gemeinsam: Nur wer seinen Kunden versteht, kann dessen Geschäft durch für ihn wertvolle Zusatzdienstleistungen so optimal wie möglich unterstützen.“
Viele Firmen haben daher bereits erkannt, dass „Service“ der Schlüssel dazu ist, sich auch in kompetitiven und international geprägten Märkten zu profilieren. Dies gilt insbesondere in China, wo der Schutz geistigen Eigentums und somit produktseitige Einstellungsmerkmale nach wie vor nur sehr schwer zu schützen und zu behaupten sind.
Komplexität und Optimierung von Supply Chains als Thema
Baader legte im Rahmen der Shanghaier Konferenz des Weiteren detailliert dar, wie Firmen ihre Ersatzteilprozesse optimieren können. Durch verbesserte Bestandsverwaltung und mehr Transparenz in der gesamten Supply Chain, ließe sich demnach bei vielen Unternehmen das Service-Geschäft vom Cost- zum Profit-Center entwickeln.
Das Problem der zunehmenden Komplexität von globalisierten Supply Chains in Technologiebranchen wurde anhand der Automobilindustrie beleuchtet. „In der Autowelt nehmen sowohl Volumen als auch Komplexität ständig zu“, erklärte Andreas Baader. Als Gründe für diese Entwicklung nannte er unter anderem die steigende Modell- und die damit verbundene Teilevielfalt sowie den permanent wachsenden Elektronikanteil in Fahrzeugen: „Heutzutage sind 30-40% der Autokomponenten eher von elektronischer als mechanischer Art und bis 2012 wird dieser Wert bis auf 50-60% ansteigen. Dies bedeutet, dass die Supply Chains für Hightech, Computer und automotive Komponenten integriert werden müssen.“
Eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen den Partnern innerhalb der Supply Chain wird laut Baader, auch bei der Finanzierung von Servicekosten, zukünftig daher zum Thema werden.
Zentrale Bedeutung der asiatischen Märkte
Insgesamt wurde auf der Konferenz in Shanghai abermals deutlich, wie zentral die asiatischen Märkte China und daneben auch Indien für global agierende Unternehmen als Produktions- und Absatzmärkte sind. Barkawi Management Consultants unterstützt mit seinen Niederlassungen in München, Shanghai und Neu Delhi Unternehmen bei der Gestaltung ihrer globalen Supply Chains und ihres weltweiten Service-Netzes.
Über Barkawi Management Consultants
Barkawi ist eine international tätige Managementberatung mit den Beratungsschwerpunkten Supply Chain und Logistik. Barkawi ist fuer Unternehmen aus technologieorientierten Branchen tätig. Hierzu zählen Maschinen- und Anlagenbau, Hightech und Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt sowie Schienenverkehr und Automotive. Zu den Kunden von Barkawi gehören global agierende Großunternehmen mit kapitalintensiven und logitisch komplexen Geschaeftsmodellen, darunter Unternehmen wie Agfa, DaimlerChrysler, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Electrolux, Fujitsu Siemens Computers, Lufthansa, Nokia, Philips, Siemens und Volkswagen.
Das Unternehmen verfügt über Standorte in München (Deutschland), Shanghai (China) und Neu Delhi (Indien).
Weitere Informationen ueber Barkawi sowie Bildmaterial finden Sie unter www.barkawi.com.
